IT / Technik

Firefox 63 veröffentlicht

Mozilla hat die Version 63 seines Webbrowsers FireFox veröffentlicht. Wesentliche Änderungen sind Erweiterungen im Trackingschutz. Zudem blockiert Firefox Elemente, die das Surfen verlangsamen. Cookies von Drittanbietern können in den Einstellungen nun deaktiviert werden. Die Version 63 wird mit dem automatischen Update ausgerollt und steht auf der Webseite zum Download zur Verfügung.

Support für PHP 5.6 endet am 31. Dezember

Am 31. Dezember endet der Support für PHP 5.6. Diese Basis für Webseiten ist aber noch auf rund 62% der Webseiten am laufen. Die Webskriptsprache PHP 5.6 erhält schon seit dem 1. Januar 2017 keine neue Funktionen mehr, sondern nur noch kritische Sicherheitsupdates. Ab dem 1. Januar 2019 gibt es dann keine Updates für PHP 5.6 mehr.

Es wird Webseiten-Betreibern empfohlen auf die aktuelle PHP Version 7.2 zu aktualisieren.

Microsoft stoppt Windows-10-Update 1809

Nach dem mehrere Nutzer über Probleme mit dem Herbst-Update für Windows 10 (Update 1809) berichtet haben, hat Microsoft das Update nun vorübergehend zurückgezogen. Das Herbst-Update steht aktuell nicht mehr zum Download bereit.

Unter anderem liegen Berichte über Datenverluste nach der Aktualisierung des Systems vor. So sollen die Inhalte der Ordner “Dokumente” und “Bilder” im User-Verzeichnis verschwunden sein.

Kaspersky auf amerikanischen Behörden-PCs verboten

Ein neuer Beitrag der amerikanisch-russischen “Freundschaft” – die Verwendung von Antviren- und Sicherheitslösungen vom russischen Anbieter Kaspersky auf Behörden-PCs in den USA ist nun gesetzlich verboten. Ein entsprechendes Gesetz wurde in dieser Woche von US-Präsident Donald Trump unterzeichnet.

Hintergrund ist, das die US-Regierung Spionage-Möglichkeiten von den russischen Geheimdiensten über Kaspersky vermutet. Großbritannien überlegt aktuell eine ähnliche Resolution umzusetzen. (mehr …)

Neuerung im elektronischen Rechtsverkehr für Kommunen

Auf der Basis des Gesetzes zur Förderung des elektronischen Rechtsverkehrs mit den Gerichten (eJustice-Gesetz) gibt es zum 01. Januar 2018 umfassende Änderungen, die Governikus auf der Jahrestagung 2017 präsentierte.

War bislang EGVP das Standardwerkzeug im Austausch des elektronischen Rechtsverkehrs gibt es nun auch dort Änderungen: beA (besondere Anwaltspostfach), beBPo (besondere Behördenpostfach) und beN (besondere Notarpostfach)

Die Kommunikation basiert weiterhin auf der etablierten EGVP-Infrastruktur und OSCI-Protokollstandard.

Ab dem 1. Januar 2018 sind Verwaltungsbehörden in Deutschland verpflichtet einen sicheren Übermittlungsweg für die Zustellung elektronischer Dokumente zu verwenden. Dieses kann über De-Mail ausgetauscht werden oder die Nutzung des beBPo (besondere Behördenpostfach). Behörden müssen dazu kein neues Postfach einrichten, sondern müssen dazu das bestehende EGVP-Postfach in ein beBPo-Postfach umwandeln.

Bei Fragen zu dem Thema oder bei technischer Unterstützung stehen wir Ihnen gerne als Ansprechpartner zu Verfügung.

München beendet Projekt LiMux

Jahrelang war die bayrische Landeshauptstadt München Vorreiter in Sachen Linux und OpenSource, nach einem “Stottern” des Projektes in den letzten Jahren wurde nun das Ende des Projekts LiMux beschlossen. Bis 2022 soll nun sukzessiv auf Windows-10-Clients umgestellt werden. Die Kosten für die kommenden Jahre werden auf 86,1 Millionen Euro beziffert.

Schwachstelle in WPA2 WLAN Verschlüsselung entdeckt

Ein Großteil der WLAN-Netzwerke sind mit WPA2-Schlüsseln (Wi-Fi Protected Access 2) abgesichert. Das US-Amerikanische CERT gab nun bekannt, das es möglich ist WPA2-WLAN-Netzwerke zu attackieren und Daten aus dem WLAN mit zu schneiden und somit auch eventuell Zugriff auf das Netzwerk und die über das WLAN versendeten Daten zu bekommen. Die Entdecker, Sicherheitsforscher der belgischen KU Leuven, haben den Proof-of-Concept-Exploit den Namen KRACK für “Key Reinstallation Attacks” gegeben. Der Hack setzt im WPA2 eingesetzten 4-Wege-Handshake-Verfahren ein.

Alle Details zur Lücke sollen am 1. November auf der Sicherheitskonferenz ACM in Dallas enthüllt werden.

Betroffen sind nahezu alle Geräte, die WLAN-bieten. Es bleibt auf entsprechende Sicherheitsupdates der Hersteller zu warten.

Oktober-Patchday von Microsoft

Der Oktober Patchday von Microsoft stand diese Woche an und brachte auch das letzte Sicherheitskreis-Update für Microsoft Office 2007, dessen Support ausgelaufen ist. Ein Großteil der ausgelieferten Patches betraf das Betriebssystem Windows 10 und bringt das Betriebssystem auf Build-Nummer 15063.674.

Derzeit sind keine größeren Probleme mit den Updates bekannt.