IT / Technik

ZUGFeRD 2.0.1 Standard veröffentlicht

Im Jahr 2014 erschienen die Spezifikation ZUGFeRD 1.0 zum Austausch elektronischer Rechnungen nach der EU Richtline 2014/55/EU. Am 15. Oktober 2019 wurde jetzt die aktuelle Fassung ZUGFeRD 2.0.1 veröffentlicht.

ZUGFeRD 2.0 wurde in enger Abstimmung mit dem französischen Standard Factur-X 1.0 entwickelt, ist mit diesem weitgehend technisch identisch und verfolgt damit auch die Standardisierungsziele auf europäischer Ebene. Das hybride Rechnungsformat beinhaltet die strukturierten Rechnungsdaten in einer PDF/A-3 Datei, die die Sichtkomponente der Rechnung bildet. Die strukturierten XML-Rechnungsdaten können vom Rechnungsempfänger ausgelesen und verarbeitet werden. (mehr …)

neuer WLAN-Standard 802.11ax (Wi-Fi 6)

Wi-Fi 6 ist der offizielle Handelsname für den den neuen WLAN-Standard 802.11ax, dem Nachfolger des aktuellen 802.11ac (Wi-Fi 5).

Mit Wi-Fi 6 steigt das theoretische Maximum der Bandbreite von 3,5 auf 9,6 Gigabit pro Sekunde. Neuer Verschlüsselungsstandard bei Wi-Fi 6 ist WP3, das dann sowohl Wi-Fi-Sender als auch Clients unterstützen müssen.

Erste Geräte werden in Kürze auf dem Markt erwartet.

WiFi4EU startet in eine weitere Förderrunde

Das EU-Förderprogramm WiFi4EU fördert öffentliche Hotspots und kostenloses WLAN. Jetzt startet die nächste Bewerbungsrunde für europäische Städte und Gemeinden. Bei der Registrierung geht es um Fördergutscheine von 15.000 Euro. Interessierte Gemeinden können sich auf der Webseite des Projekts WiFi4EU registrieren, sollten sich aber beeilen, da es immer nur wenige Förderplätze je Runde gibt.

Übersicht Microsoft Patchday September 2019

Zum Patchday im September 2019 stellte Microsoft erneut einige Updates und Patches bereit. Für Windows 10 Version 1903 erschien ein Patch, welches ein Bug im System schließt unter dem Cortana eine extrem hohe CPU-Last erzeugen konnte.

Microsoft wird über den Patchday auch die Möglichkeit entfernen, das ePub-Format für eBooks aus Microsoft Edge zu öffnen. Insgesamt schließt Microsoft mit dem September-Patchday 80 CVE-Schwachstellen, von diesen stuft Microsoft 17 als kritisch, 62 als wichtig ein. (mehr …)

iOS 13 erscheint am 19. September 2019

Auf der gestrigen Apple-Keynote zu den neuen Apple-Geräten ging es leider unter, aber für viele Bestandskunden ist das Jahresrelease der neuen Betriebssystem-Version ein wichtiger Update-Termin.
iOS 13 erscheint am Donnerstag, 19. September, als kostenloses Update für iPhone, bereits am 30. September ist das Update iOS 13.1 geplant. Am 30. September 2019 erscheint dann ebenfalls die neue Version von iPadOS für das iPad.

iOS 13 wird nicht mehr auf dem iPhone 5s und iPhone 6/6 Plus erscheinen. Alle dahinterliegende Modelle werden von Apple weiter unterstützt und mit dem neusten Betriebssystem versorgt. iPadOS setzt mindestens ein iPad 5, iPad Air 2 oder iPad mini 4 oder ein iPad Pro voraus.

Neustadt am Rübenberge wegen Virenbefall seit 06. September außer Betrieb

Die Stadtverwaltung von Neustadt am Rübenberge (Niedersachen) ist nach einem Virenbefall mit einem Emotet-Trojaners seit dem 06. September 2019 außer Betrieb und handlungsunfähig. Das IT-Team der Stadtverwaltung kämpft mit den Auswirkungen des Virenbefalls, der sich über mehrere Server erstreckte. Nach und nach werden einzelne Server wieder hochgefahren und Software neu installiert.

Der Bürgermeister geht davon aus, dass die Computersysteme am kommenden Montag, 16. September, wieder einsatzbereit sind, was eine Woche Ausfallzeit bedeuten würden. Auch das Landeskriminalamtes Niedersachsen und des N-CERT (Niedersächsisches Computer-Emergency-Response Team) sind dabei herauszufinden, wie es zu dem Virenbefall kommen konnte.

Quelle: https://www.egovernment-computing.de/eine-stadt-geht-offline-a-863498/?cmp=nl-188&uuid=78AC9812-3374-4647-B71A7FDA51C45C9E

Probleme mit Windows 10 Update

Im letzten Patchday wurde mit KB4512941 ein Update ausgeliefert, das auf einigen Rechnern Probleme macht.

Das Update verursacht bei einigen Anwendern eine hohe Prozessorlast, auch Probleme mit der Suche wurden berichtet.

Aktuell bleibt bei auftretenden Problemen nur, das Update manuell zu deinstallieren.

Windows 7 Support endet in 6 Monaten

Am 14. Januar 2020 und damit in weniger als 6 Monaten ist die Deadline für Windows 7 erreicht. Microsoft stellt an diesem Tag den Support für Windows 7 ein. Das mit ca. 30% Marktanteil noch weit verbreitete Betriebssystem läuft zwar weiter, erhält aber keine Sicherheitsupdates mehr.

Microsoft Patchday Mai 2019

Zum Patchday Mai 2019 sorgte Microsoft für eine Überraschung und stellte auch für die bereits eingestellten Produkte Windows XP, Windows Vista und Windows Server 2003 ein Update zur Verfügung. Grund ist eine gefährliche Sicherheitslücke (CVE-2019-0708) im Remote-Desktop-Service.

Das Remote Desktop Protocol (RDP) selbst ist nicht anfällig. Diese Schwachstelle betrifft die Vorab-Authentifizierung und erfordert keine Benutzerinteraktion. Das Update beseitigt diese Sicherheitslücke in Windows XP, Windows Vista, Windows 7 und Windows Server 2003/2003 R2 und Windows Server 2008/2008 R2. Alle neueren Betriebssysteme ab Windows 8 sind davon nicht betroffen.

Für die aktuellen Betriebssysteme wurde auch eine weitere Sicherheitslücke der Seitenkanal-Malware ZombieLoad behoben. Beim ZombieLoad geht es um Schwachstellen von Intel-Prozessoren, die es erlauben, dass Prozesse mitgelesen werden dürfen, die im gleichen Kernel gestartet sind.

Die aktuellen Sicherheitsupdates von Microsoft scheinen derzeit Probleme mit verschiedenen Virenscannern von McAfee und Avira zu haben.

Piratenpartei warnt vor WiFi4EU

WiFi4EU ist ein EU-Förderprogramm zum Aufbau öffentlicher WLAN-Infrastrukturen. Die Summe der Fördergelder im WiFi4EU-Programm beträgt 15.000 Euro je Antragsteller, knapp 2.000 Städte und Gemeinden haben dazu Fördergelder bekommen.

Die Piratenpartei warnt jetzt die teilnehmenden Städte und Gemeinden vor dem EU-Förderprogramm WiFi4EU und verweist auf technische Unsicherheiten und Verstöße gegen den Datenschutz.Laut der Piratenpartei muss man sich bei WiFi4EU-Hotspots über eine zentrale EU-Datenbank identifizieren (Identifikationspflicht), was somit zulässt, das man sich wiedererkennbar identifizierbar macht. Weiter warnt die Piratenpartei vor den Folgekosten, bei der Beitreibung der WLAN Hotspots.