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Einführung Doppik in Baden-Württemberg sehr schleppend

Bis zum Jahr 2020 -also in knapp 1,5 Jahren – müssen die Verwaltungen im Bundesland Baden-Württemberg die Einführung der Doppik vollzogen haben. Bis jetzt ist der Umstellungsprozess dort aber noch sehr schleppend, aktuellen Zahlen haben erst 36% der Kommunen auf die doppelte Buchführung umgestellt.

Kommunen die bis 2020 auf die Doppik umgestellt haben, können keinen rechtmäßigen Haushalt aufstellen. Eine Fristverlängerung werde es laut dem Innenministerium in Baden-Württemberg nicht geben.

Varial Personalwirtschaft erneut mit GKV-Zertifikaten ausgezeichnet

Die Firma Variat für die Funktionen der Personalwirtschaft-Produkte der Varial World Edition (VWE) eine erneute Zertifizierung durch die ITSG GmbH bekommen.

Im Rahmen der jährlichen Qualitätskontrollen werden die korrekte SV-Beitragsermittlung, die DEÜV-Meldeverfahren sowie die ordnungsgemäße Darstellung von Berechnungsergebnissen und SV-Beiträgen in den jeweiligen Auswertungen (wie z. B. den Beitragsnachweisen, Jahreslohnkonten, etc.) geprüft. Daneben ist auch die programmtechnische Umsetzung aktueller SV-rechtlicher Themen Bestandteil der Prüfung.
Die ITSG vergibt die Zertifikate jeweils mit einer einjährigen Gültigkeit, weshalb die Softwarehersteller jedes Jahr aufs Neue die Weiterentwicklung ihrer Systeme und die jeweilige Erfüllung der Anforderungen der Sozialversicherung beweisen müssen.

d.velop erwirbt Anteilsmehrheit an codia

Der ECM-Anbieter d.velop AG erwirbt weitere 52% Anteile an der codia Software GmbH und hält nun einen Gesamt-Gesellschaftsanteil von 77,6%. Beide Unternehmen arbeiten bereits seit Jahren im kommunalen Sektor zusammen. Durch die weitere Übernahme von Geschäftsanteilen soll die Zusammenarbeit weiter intensiviert werden, teilten beide Unternehmen in einer Pressemitteilung mit.

Wie beide Unternehmen betonen, werde codia weiterhin in gewohnter Form agieren.

Bremen mit Gesetz zur Förderung der elektronischen Verwaltung

Die Hansestadt Bremen hat ein Gesetz zur Förderung der elektronischen Verwaltung beschlossen. Hauptkernpunkt des Gesetzes ist die Annahme und digitale Verarbeitung von E-Rechnungen ab dem 27. November 2018.

Weitere Eckpunkte des Gesetzes sind die verschlüsselte elektronische Kommunikation mit den Bürgern – Verwaltungsdienste und dazugehörige Formulare oder Gebühren sollen online abrufbar sein.

europäische Studie zu EPSAS

In einer aktuellen Studie sind 75 Haushaltsexperten aus 24 europäischen Ländern zum geplanten European Public Sector Accounting Standards (EPSAS) befragt worden.

Die Präsentation der Ergebnisse der Studie ergab, das 84% der 75 befragten Experten der Meinung sind, dass sich die Vergleichbarkeit der Mitgliedsstaaten durch einen EPSAS-basierten Jahresabschluss erhöht. 73% gaben an das EPSAS eine bessere Transparenz schafft und 74% hielten EPSAS für einen geeigneten europäischen Standard. (mehr …)

H&H kooperiert mit Foxit

Der kommunale Finanzverfahren-Anbieter H&H Datenverarbeitungs- und Beratungsgesellschaft mbH kooperiert mit der Foxit Europe GmbH im Rahmen der Umsetzung von Digitalisierungsprozessen. Im Rahmen der Kooperation integriert H&H-Berlin den PDF Compressor in sein Produkt H&H proDoppik.

Foxit ist ein schneller und sicherer Anbieter von PDF-Lösungen hat unter anderem den PDF Compressor und den Rendition Server in seinem Portfolio, die den Anforderungen von H&H-Berlin entsprachen. So konvertiert der PDF Compressor gescannte Dokumente in hochkomprimierte, volltextfähige PDF/A-Dateien. Er unterstützt weiterhin die standardisierte Dokumentenkonvertierung von digitalen Dokumenten nach PDF und insbesondere PDF/A. Ab Mai 2018 wird H&H die Lösungen dann seinen Kunden anbieten.