Finanzwesen

MACH erhält den Zuschlag für HKR-Software in der Hauptstadt Berlin

Der MACH AG hat den Zuschlag für die Entwicklung einer neuen Software für das Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesen in der Bundeshauptstadt Berlin erhalten. Damit wird die bestehende Software ProFiskal P3 abgelöst. Im Ausschreibungsverfahren setzte sich MACH gegen 5 weitere Anbieter am Ende durch.

Die neue HKR-Software kommt dann in der Berliner Hauptverwaltung und in den 11 Berliner Bezirksämtern bei ca. 10.000 Anwendern zum Einsatz. Die Umstellung soll bis 2021 umgesetzt werden.

IDW kontra Bundesrechnungshof beim Thema EPSAS

Uneinigkeit in Deutschland zum Thema EPSAS. Während der Bundesrechnungshof im November 2017 sich gegen den eu­ro­päi­schen Rech­nungs­le­gungs­stan­dards für den öf­fent­li­chen Sektor (Eu­ro­pean Public Sector Ac­coun­ting Stan­dards, EPSAS) aussprach und die Bundesregierung auffordert den verbindlichen Standard in Deutschland zu verhindern, melde sich nun das In­sti­tut der Wirt­schafts­prü­fer (IDW) zur Wort und widerspricht dem Bundesrechnungshof und fordert eine “trans­pa­ren­te und ge­ne­ra­tio­nen­ge­rech­te Rech­nungs­le­gung im öf­fent­li­chen Sektor”. (mehr …)

WMD Group zeigt SAP-integrierten Rechnungsworkflow auf der Governikus-Jahrestagung 2017

Als Aussteller und Gold-Partner nimmt die WMD Group an der diesjährigen Governikus-Jahrestagung (7. + 8. November 2017, dbb forum Berlin) teil. Dort dreht sich alles um die Digitale Verwaltung; dem Thema Rechnungsverarbeitung kommt nach dem E-Rechnungsgesetz und der EU-Verordnung dabei besondere Bedeutung zu. Als Spezialist für die elektronische Verarbeitung strukturierter Ein- und Ausgangsrechnungen zeigt WMD an Stand 12 eine Integration seiner speziell auf die Anforderungen hoheitlicher Auftraggeber zugeschnittenen Rechnungsverarbeitungslösung xFlow Public Sector in die Governikus-Plattform.

Mit der Pflicht zur Annahme elektronischer Rechnungen entstehen neue Herausforderungen für den Prüfungs- und Freigabeprozess. WMD informiert auf der Governikus-Jahrestagung darüber, wie E-Rechnungen nach dem E-Rechnungsgesetz und der EU-Verordnung zukünftig erstellt und weiterverarbeitet werden können. Ein entsprechendes technisches Konzept für die Annahme elektronischer Rechnungen mit Governikus und die anschließende Weiterverarbeitung mit der Lösungsstrecke WMD xSuite for SAP wird vorgestellt. (mehr …)

INFOMA expandiert weiter in der Schweiz

Axians INFOMA expandiert auch weiter außerhalb von Deutschland. Die Schweizer Finanzverwaltung Graubünden migriert ihre bestehende Lösung für das Rechnungs- und Finanzwesen demnächst auf INFOMA von Axians IT&T. INFOMA wird im Kanton Graubünden an 900 Arbeitsplätzen zum Einsatz kommen. Der Produktivstart ist für den 1. Januar 2019 vorgesehen.

Damit setz nach Appenzell Ausserrhoden, Jura, Nidwalden, Obwalden, Schaffhausen und Zug bereits die siebte kantonale Finanzverwaltung INFOMA ein.

Diskussion um kommunale Zinssätze

Währen die Zinsen am Kreditmark seit Monaten am Boden sind und auch Guthaben-Zinsen bei den Banken quasi nicht mehr existent sind, entsteht eine Diskussion um die Höhe der kommunalen Zinsen. Diese passen sich nicht dynamisch dem Leitzins an sondern sind, weiter auf einem ordentlich hohem Niveau.

So sind beispielsweise für Steuernachforderungen beim Finanzamt 6% Zinsen fällig. Aktuell scheiterte eine Klage am FG Münster (Urt. v. 17.8.2017, Az. 10 K 2472/16 E) gegen die Höhe der Zinsen. Diese sind seit 1961 unverändert in § 238 der Abgabenordnung (AO) fixiert und wurden seit dem nie angepasst. Das FG Münster folgt damit der einer Entscheidung des Bundesfinanzhofs (BFH) aus dem Jahr 2016, die ebenfalls keine Notwendigkeit der Anpassung sahen. Ind der Begründung hiess es, das nicht nur die Nachforderungszinsen bei sechs Prozent, sondern auch Steuererstattungen so verzinst werden. Es wird erwartet, das die Kläger gegen das Urteil in Revision gehen.

Stand der Doppik Umstellung in Baden-Württemberg

Was in anderen Bundesländern bereits erledigt ist, steht in Baden-Württemberg noch an. Der Wechsel vom kameralen Buchungsstil hin zur Doppik. Kommunen in Baden-Württemberg sind dabei gesetzlich verpflichtet, die doppelte Buchführung (Doppik) bis zum Jahr 2020 einzuführen. Aber auch zu Beginn des Jahres 2017 zeigt sich die Unwilligkeit der Gemeinden zum Wechsel. Zwar haben bereits meisten Land- und alle Stadtkreise bereits umgestellt, doch erst 23 Prozent der Gemeinden. Die Frist zur Umstellung war ursprünglich bis 2016 vorgesehen, wurde aber bis 2020 verlängert.

mps public solutions präsentiert auf der CeBIT neue Software-Generation

Der Anbieter kommunaler Finanzsoftware mps public solutions präsentiert auf der CeBIT im März seine neue Software-Generation K1. Zu finden ist die Firma in der Halle 7 im Public Sector Parc am Stand E57.

Ebenso werden Neuerungen in bestehenden Bestandsprodukten von mps vorgestellt – beispielsweise ARES für die Bauhofsverwaltung, FIM für die Friedhofsverwaltung, INPRO für das Prozess-Management oder das Content-Management-System CITYWERK.