Finanzwesen

GKD Recklinghausen startet mit Stadt und Kreis Recklinghausen den Wechsel auf Infoma newsystem

Die Gemeinsame Kommunale Datenzentrale (GKD) Recklinghausen hat den Umstieg vom bestehenden Vorverfahren zum Finanzwesen von Axians Infoma vollzogen. Erste Umstellungsprojekte auf Infoma newsystem waren die Stadt Recklinghausen sowie der Kreis Recklinghausen, der sich neben der beauftragten umfassenden Finanzwesenlösung mit weiteren Modulen wie u.a. Budget-Auskunft und Zentrale Adressverwaltung noch in der Planungsphase zusätzlich für den integrierten Rechnungsworkflow und die Vollstreckung sowie die Module Liegenschafts- und Gebäudemanagement und Kommunale Betriebe entschieden hatte. In enger Zusammenarbeit mit den Partnern GKD Recklinghausen und Axians Infoma startete der Kreis Anfang 2018 mit nahezu allen Modulen des Finanzwesens flächendeckend in den Echtbetrieb; der Fachdienst Immobilienangelegenheiten (Gebäudewirtschaft) und der Kreisbauhof werden ab 2019 ihre Aufgaben mit Hilfe der integrierten Verfahren erledigen. Mit den kreisangehörigen Städten Castrop-Rauxel, Datteln, Dorsten, Gladbeck, Haltern am See, Oer-Erkenschwick und Waltrop wird die GKD Recklinghausen bis 2020 weitere sieben Kommunen umstellen. (mehr …)

Saskia feiert 25-jähriges Firmenjubiläum

Am morgigen Mittwoch, 05. September 2018, feiert die Firma Saskia ihr 25-jühriges Firmenjubiläum. Der Anbieter kommunaler Finanzsoftware aus Chemnitz blickt dabei auf eine bewegte Vergangenheit zurück und beschäftigt aktuell ca. 60 Mitarbeiter und betreut über 400 Kommunalverwaltungen und Behörden in 7 Bundesländern mit seinen Produkten.

Axians konsolidiert in der Schweiz

Axians vergrößert seine Marktposition in der Schweiz, denn Axians übernimmt nach dem Rotkreuzer Gemeindesoftware-Anbieter IT&T nun auch den Anbieter Ruf Informatik aus Schlieren. Laut Angaben von Axians soll eine Mehrproduktstrategie gefahren werden. Haupt- und Kernprodukt wird aber vermutlich INFOMA sein, auch in der langfristigen Betrachtung.

Axians IT&T beschäftigt derzeit 45, Axians Ruf 80 Mitarbeiter. Es sollen durch die Konsolidierung der Unternehmen keine Stellen abgebaut werden.

doppischer Gesamtabschluss – Stand im Bundesland Niedersachsen

Im Bundesland Niedersachen ist gem. § 128 NKomVG der erste konsolidierte Gesamtabschluss, der sog. Konzernabschluss, erstmals für das Haushaltsjahr 2012 aufzustellen. Auf Grund dessen, das der Aufwand sehr hoch ist und in vielen Kommunen das notwendige Personal und Fachwissen fehlt, geht die Umsetzung des kommunalen Gesamtabschlusses sehr schleppend voran.

So sind zum Stand Sommer 2018 in Niedersachen von den 54 Landkreisen, kreisfreien und großen Städten nur 24 Gesamtabschlüsse erstellt. Für das Jahr 2016 liegt aktuell ein Gesamtabschluss in Niedersachen vor und für das Jahr 2015 insgesamt nur sechs Gesamtabschlüsse.

Einführung Doppik in Baden-Württemberg sehr schleppend

Bis zum Jahr 2020 -also in knapp 1,5 Jahren – müssen die Verwaltungen im Bundesland Baden-Württemberg die Einführung der Doppik vollzogen haben. Bis jetzt ist der Umstellungsprozess dort aber noch sehr schleppend, aktuellen Zahlen haben erst 36% der Kommunen auf die doppelte Buchführung umgestellt.

Kommunen die bis 2020 auf die Doppik umgestellt haben, können keinen rechtmäßigen Haushalt aufstellen. Eine Fristverlängerung werde es laut dem Innenministerium in Baden-Württemberg nicht geben.

europäische Studie zu EPSAS

In einer aktuellen Studie sind 75 Haushaltsexperten aus 24 europäischen Ländern zum geplanten European Public Sector Accounting Standards (EPSAS) befragt worden.

Die Präsentation der Ergebnisse der Studie ergab, das 84% der 75 befragten Experten der Meinung sind, dass sich die Vergleichbarkeit der Mitgliedsstaaten durch einen EPSAS-basierten Jahresabschluss erhöht. 73% gaben an das EPSAS eine bessere Transparenz schafft und 74% hielten EPSAS für einen geeigneten europäischen Standard. (mehr …)

H&H kooperiert mit Foxit

Der kommunale Finanzverfahren-Anbieter H&H Datenverarbeitungs- und Beratungsgesellschaft mbH kooperiert mit der Foxit Europe GmbH im Rahmen der Umsetzung von Digitalisierungsprozessen. Im Rahmen der Kooperation integriert H&H-Berlin den PDF Compressor in sein Produkt H&H proDoppik.

Foxit ist ein schneller und sicherer Anbieter von PDF-Lösungen hat unter anderem den PDF Compressor und den Rendition Server in seinem Portfolio, die den Anforderungen von H&H-Berlin entsprachen. So konvertiert der PDF Compressor gescannte Dokumente in hochkomprimierte, volltextfähige PDF/A-Dateien. Er unterstützt weiterhin die standardisierte Dokumentenkonvertierung von digitalen Dokumenten nach PDF und insbesondere PDF/A. Ab Mai 2018 wird H&H die Lösungen dann seinen Kunden anbieten.

MACH erhält den Zuschlag für HKR-Software in der Hauptstadt Berlin

Der MACH AG hat den Zuschlag für die Entwicklung einer neuen Software für das Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesen in der Bundeshauptstadt Berlin erhalten. Damit wird die bestehende Software ProFiskal P3 abgelöst. Im Ausschreibungsverfahren setzte sich MACH gegen 5 weitere Anbieter am Ende durch.

Die neue HKR-Software kommt dann in der Berliner Hauptverwaltung und in den 11 Berliner Bezirksämtern bei ca. 10.000 Anwendern zum Einsatz. Die Umstellung soll bis 2021 umgesetzt werden.

IDW kontra Bundesrechnungshof beim Thema EPSAS

Uneinigkeit in Deutschland zum Thema EPSAS. Während der Bundesrechnungshof im November 2017 sich gegen den eu­ro­päi­schen Rech­nungs­le­gungs­stan­dards für den öf­fent­li­chen Sektor (Eu­ro­pean Public Sector Ac­coun­ting Stan­dards, EPSAS) aussprach und die Bundesregierung auffordert den verbindlichen Standard in Deutschland zu verhindern, melde sich nun das In­sti­tut der Wirt­schafts­prü­fer (IDW) zur Wort und widerspricht dem Bundesrechnungshof und fordert eine “trans­pa­ren­te und ge­ne­ra­tio­nen­ge­rech­te Rech­nungs­le­gung im öf­fent­li­chen Sektor”. (mehr …)

WMD Group zeigt SAP-integrierten Rechnungsworkflow auf der Governikus-Jahrestagung 2017

Als Aussteller und Gold-Partner nimmt die WMD Group an der diesjährigen Governikus-Jahrestagung (7. + 8. November 2017, dbb forum Berlin) teil. Dort dreht sich alles um die Digitale Verwaltung; dem Thema Rechnungsverarbeitung kommt nach dem E-Rechnungsgesetz und der EU-Verordnung dabei besondere Bedeutung zu. Als Spezialist für die elektronische Verarbeitung strukturierter Ein- und Ausgangsrechnungen zeigt WMD an Stand 12 eine Integration seiner speziell auf die Anforderungen hoheitlicher Auftraggeber zugeschnittenen Rechnungsverarbeitungslösung xFlow Public Sector in die Governikus-Plattform.

Mit der Pflicht zur Annahme elektronischer Rechnungen entstehen neue Herausforderungen für den Prüfungs- und Freigabeprozess. WMD informiert auf der Governikus-Jahrestagung darüber, wie E-Rechnungen nach dem E-Rechnungsgesetz und der EU-Verordnung zukünftig erstellt und weiterverarbeitet werden können. Ein entsprechendes technisches Konzept für die Annahme elektronischer Rechnungen mit Governikus und die anschließende Weiterverarbeitung mit der Lösungsstrecke WMD xSuite for SAP wird vorgestellt. (mehr …)