Cyberangriff legt IT der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten lahm

Veröffentlicht von maikom am

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Die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten wurde Opfer einer schweren Cyber-Attacke. Betroffen sind unter anderem die Standorte Sachsenhausen und Ravensbrück. Um Schlimmeres zu verhindern, mussten sämtliche IT-Systeme und Server umgehend vom Netz getrennt werden.

Nach offiziellen Angaben bemerkte die Stiftung Unregelmäßigkeiten in ihrem Netz und reagierte unverzüglich mit Sicherheitsabschaltungen. Die Konsequenzen für den Alltag der Einrichtung sind massiv:

  • Mitarbeiter offline: Die Verwaltung ist weder per E-Mail noch über das Festnetz erreichbar.

  • Service eingeschränkt: Buchungs- und Informationssysteme für Besucher sowie digitale Bildungsangebote stehen derzeit nicht zur Verfügung.

  • Ermittlungen laufen: Das Landeskriminalamt (LKA) Brandenburg sowie spezialisierte Forensiker wurden eingeschaltet, um das Ausmaß des Angriffs und die genaue Einbruchsroute zu analysieren.

Ob es sich um einen klassischen Ransomware-Angriff (Erpressung softwareseitig verschlüsselter Daten) handelt und ob Daten abgeflossen sind, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.


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