H&H proDoppik Veranlagung

Bescheidanpassung bei Insolvenz
Hinterziehungszinsen
Integration Mandate
Probebescheid in der Veranlagungs-Fesetzung aktivieren
Veranlagungsstapel erscheint nicht in der digitalen Signatur


Bescheidanpassung bei Insolvenz

Für den richtigen Umgang mit Insolvenz sollten die Bescheidvorlagen der Veranlagung in H&H angepasst werden. Auf Bescheiden in der Insolvenz darf kein „BESCHEID“ und auch kein „RECHTSBEHELF“ dargestellt sein.

Dazu müssen entsprechende Blöcke in die Bescheidvorlagen eingearbeitet werden (eine für den Druck ohne Insolvenz und eine für den Druck mit Insolvenz). Eine Unterscheidung hinsichtlich des Drucks erfolgt über spezielle Ein-/Ausblendungsblöcke:

-AUS& Beginn Einblendungsblock bei keiner Insolvenz
Bescheid über Gewerbesteuer &DB-WELT& &PROBEBESCHEID&
-AUS#& Ende Ausblendungsblock bei keiner Insolvenz

-EIN& Beginn Einblendungsblock bei Insolvenz
Berechnung über Gewerbesteuer &DB-WELT& &PROBEBESCHEID&
-EIN#& Ende Ausblendungsblock bei Insolvenz

-AUS& Beginn Einblendungsblock bei keiner Insolvenz
Rechtsbehelfsbelehrung

Gegen diesen Bescheid kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Widerspruch erhoben werden. Der Widerspruch ist schriftlich oder zur Niederschrift bei o. g. Behörde einzulegen.

Dieser Bescheid wurde maschinell erstellt und ist deshalb ohne Unterschrift gültig.
-AUS#& Ende Ausblendungsblock bei keiner Insolvenz

Angepasst werden solten folgende Bescheide:

4 – Änderung der Insolvenzberechnung (Grundbesitzabgaben)
13 – Insolvenzberechnung GewSt Vorauszahlung
14 – Änderung der Insolvenzberechnung GewSt Vorauszahlung
23 – Insolvenzberechnung GewSt Abrechnung
24 – Änderung der Insolvenzberechnung GewSt Abrechnung


Hinterziehungszinsen

Die Berechnung von Hinterziehungszinsen nach §235 der Abgabenordnung (AO) ist aktuell mit H&H proDoppik nicht möglich. Die Zinsen müssen per Hand berechnet werden und dann über Buchen Sollstellung auf das Personenkonto gebucht werden. Ebenso muss die Darstellung auf dem Bescheid per Hand erfolgen.


Integration Mandate

In den Stammdaten Integration unter System kann man in der angelegten Integration, Einstellungen zur Mandatsprüfung vornehmen. Werden Mandate von einem vorgelagerten Verfahren angeliefert, muss in der Integration, die Mandatsprüfung aktiviert sein. Hat die Kommune kein einheitliches Schema bei der Vergabe der Mandate gefunden, müssen hier alle möglichen Kombinationen der Mandate mit Komma getrennt angegeben werden. Ansonsten werden die Buchungen bei der Stapelprüfung mit dem Grund „fehlerhaftes Mandat“ abgewiesen.

Beispiel: M,1,SEPA


Probebescheid in der Veranlgungsfestsetzung aktivieren

Die Freischaltung des Probe-Bescheides geht über die Masken-Rechte in der Nutzerverwaltung. Im Menüpunkt [System] -> [Systempflege] -> [Nutzer] -> [Nutzerrechte] wählen Sie unter Rechte [allgemein] -> [Masken]. Dann wählen in der Auswahl den Punkt „Bearbeiten Abgabekonto (Steuern)“ aus.

Unter Festsetzung finden Sie in der ersten Zeile Probebescheid. Wählen Sie diesen Punkt aus und schalten Sie diesen frei.


Veranlagungsstapel erscheint nicht in der digitalen Signatur

In der Maske [BUCHEN VERANLAGUNG] gibt es einen Button [SIGNATUR].

Durch Klick auf den Button

  • werden alle noch nicht übergebenen Dokumente der digitalen Signatur übergeben, die betroffenen werden in einer Hinweismeldung mitgeteilt.
  • Sollten diese Dokumente bereits übergeben sein, oder der Übernahmevorgang in der Fibu/Kasse existiert nicht, aber die Sicherung existiert noch, wird diese gelöscht.
  • Sollten die Dokumente nur teilweise gesichert sein, werden diese auch gelöscht und per Hinweismeldung mitgeteilt, das diese anders behandelt werden müssen.