Kritische Sicherheitslücken in Google Chrome und GIMP behoben
Dieser Artikel wurde bereits 14x gelesen...
- Google Chrome (Desktop): Die Sicherheitslücken in der Desktop-Version ermöglichen es Angreifern, beim Aufruf präparierter Webseiten oder Webinhalte Schadcode einzuschleusen und auf das lokale System zuzugreifen. Da viele Arbeitsplätze im öffentlichen Dienst und in Unternehmen auf Chromium-basierten Browsern arbeiten, betrifft dieses Risiko den gesamten Arbeitsalltag.
- GIMP (Grafik- und Bildbearbeitung): Auch bei dem beliebten Open-Source-Bildbearbeitungsprogramm besteht Handlungsbedarf. Werden manipulierte Bilddateien geöffnet, kann dies ebenfalls zur Ausführung von bösartigem Code führen. In Kommunalverwaltungen, in denen GIMP als lizenzfreie Alternative zur Medienbearbeitung genutzt wird, stellt dies ein ernstzunehmendes Einfallstor dar.
Update von Google Chrome
Sofern die Verteilung von Software-Updates in Ihrer Behörde oder Ihrem Unternehmen nicht bereits zentral über eine Endpoint-Management-Software geregelt wird, prüfen Sie den Status direkt im Browser:
- Öffnen Sie Google Chrome.
- Klicken Sie oben rechts auf das Drei-Punkte-Menü.
- Wählen Sie Hilfe → Über Google Chrome.
- Der Browser sucht automatisch nach der neuesten Version und installiert diese. Starten Sie den Browser anschließend neu, um das Update zu vervollständigen.
Bei Chrome ist die gefixte Version je nach Betriebssystem die Versionen 151.0.7922.173 beziehungsweise 151.0.7922.174
Aktualisierung von GIMP
Stellen Sie sicher, dass auf allen Arbeitsplatzrechnern, auf denen GIMP installiert ist, die neueste, von den Entwicklern abgesicherte Software-Version eingespielt wird. Bei Gimp handelt es sich durchgängig um die Version 3.2.4.
0 Kommentare