Cyberangriff auf Berlin: Betroffene Senatsverwaltungen wieder am Landesnetz

Veröffentlicht von maikom am

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Entwarnung nach der präventiven Netztrennung: Rund zehn Tage nach der Entdeckung eines Cyberangriffs auf das Berliner Landesnetz sind die betroffenen Senatsverwaltungen wieder online und weitgehend arbeitsfähig. Wie der Regierende Bürgermeister Kai Wegner mitteilte, sind alle Ressorts wieder an das zentrale Landesnetz Berlin angeschlossen.

Der Angriff auf die Infrastruktur der Hauptstadtsysteme war am 14. August entdeckt worden. Um eine Ausbreitung auf die rund 600 behördlichen Standorte im Landesnetz zu verhindern, zogen IT-Sicherheitsverantwortliche umgehend die Notbremse: Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen sowie die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Umwelt und Klimaschutz wurden umgehend vom zentralen Netz getrennt.

Die temporäre Abschaltung führte zu spürbaren Beeinträchtigungen in der Verwaltungspraxis. Besonders kritisch waren die Auswirkungen auf Sozialleistungen und Bürgerdienste:

  • Verzögerung bei Wohngeld & Bildungspaket: Durch den Ausfall der Fachverfahren gerieten Auszahlungen von Wohngeld sowie Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket für Kinder und Jugendliche ins Stocken.
  • Bezirksverfahren betroffen: Auch in den Berliner Bezirken waren Fachverfahren zeitweise eingeschränkt, da Schnittstellen zu den zentralen Senatsverwaltungen unterbrochen waren.

Nach intensiven Bereinigungs- und Sicherheitsprüfungen stehen die betroffenen Systeme und Fachverfahren auch für die Bezirke wieder zur Verfügung. Die Senatskanzlei wies jedoch darauf hin, dass es in den ersten Tagen der Wiederanbindung vereinzelt noch zu kleineren Beeinträchtigungen und Verzögerungen beim Abarbeiten von Rückständen kommen kann.


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