Startschuss für Digitalpakt 2.0 in Mecklenburg-Vorpommern
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Der Verhandlungsmarathon ist beendet: Der Digitalpakt 2.0 in Mecklenburg-Vorpommern ist gestartet. Für die Schulen in Mecklenburg-Vorpommern stehen über 80 Millionen Euro an Bundesmitteln bereit. Die Laufzeit bis Ende 2033 ermöglicht erstmals mehrjährige Beschaffungs- und Rollout-Strategien.
Im Vergleich zum ersten Digitalpakt (2019–2024) geht es in der zweiten Phase nicht mehr nur um das bloße Anschaffen von Hardware. Das Nachfolgeprogramm stützt sich auf drei zentrale Säulen:
Infrastruktur & Betreuung
Ausbau von WLAN, LAN, Servern, Präsentationstechnik und Endgeräten. Erstmalig gibt es Vereinfachungen durch pauschalierte Zuweisungen für den administrativen Aufwand.
Unterrichts-entwicklung
Fokus auf die didaktische Nutzung: Fortbildungen, angepasste Lehrpläne und länderübergreifende digitale Bildungsmedien stehen im Vordergrund.
Lehrkräfte-Qualifikation
Einbettung der Bund-Länder-Initiative „Digitales Lehren und Lernen“ zur Weiterbildung von Lehrkräften – ausdrücklich inklusive des Umgangs mit Künstlicher Intelligenz .
Ein zentraler Punkt wird die „Bereitstellung verlässlicher technischer Mindeststandards“ für alle Schulformen sein. Das betrifft:
- Flächendeckendes, performantes Netz (LAN/Wi-Fi 6) an allen Standorten
- Standardisierte Anzeige- und Arbeitsgeräte für Klassenzimmer
- Verwaltungs- und Lernplattformen sowie lizenzierte Bildungssoftware
- Endgeräte für Lehrkräfte und mobile Endgeräte für Schülerinnen und Schüler
Aktuell arbeitet das Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung MV an der konkreten Förderrichtlinie. Diese wird derzeit mit den Landkreisen, Städten und freien Schulträgern abgestimmt. Erst nach Veröffentlichung der Richtlinie wird das Antragsfenster geöffnet.
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