Cyberangriff auf das Berliner Landesnetz – möglicherweise doch Datenabfluss

Veröffentlicht von maikom am

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Zunächst hieß es, es seien lediglich öffentlich zugängliche Geodaten betroffen. Neue Erkenntnisse zeigen nun ein anderes Bild: Bei der Cyberattacke auf die Berliner Senatsverwaltungen sind womöglich doch sensible Daten abgeflossen.

Mitte August 2026 wurde ein gravierender Cyberangriff auf das Berliner Landesnetz bekannt. Betroffen waren unter anderem die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen sowie die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Umwelt und Klimaschutz. Um Schlimmeres zu verhindern, wurden die Systeme isoliert und vom Landesnetz getrennt.

In ersten Stellungnahmen hieß es beruhigend, dass nach aktuellem Stand lediglich frei verfügbare Geodaten abflossen. Doch wie die neuesten Untersuchungen zeigen, zeichnet sich ein anderes Lagebild ab: Der Datenabfluss fand bereits vor der Isolierung der Systeme statt, und die Betroffenheit sensibler Verwaltungsdaten kann nicht mehr ausgeschlossen werden. Der IKT-Notfallstab und IT-Forensiker sind weiterhin im Dauereinsatz.


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