Sicherheitsvorfall in Berlin: Homeoffice-Sperre nach Passwort-Leak und Erpressung

Veröffentlicht von maikom am

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Nach einem gravierenden Cyberangriff auf die Berliner Verkehrs- und Bauverwaltung hat der Senat den Zugriff auf zentrale IT-Systeme aus dem Homeoffice vorübergehend gesperrt. Grund sind geleakte Passwörter und eine Lösegeldforderung über 2 Millionen Euro.

Der Cyberangriff, der bereits Mitte August entdeckt wurde, hat gravierendere Ausmaße als zunächst angenommen. Die Angreifer konnten ein erhebliches Datenvolumen entwenden – darunter auch personenbezogene Informationen und unverschlüsselte Zugangsdaten von Verwaltungsmitarbeitern.

Um das Risiko einer weiteren Ausbreitung im Behördennetz zu minimieren, hat die Berliner Verwaltung umgehend reagiert:

  • Sperrung des Fernzugriffs: Der Zugriff auf zentrale IT-Systeme und Fachanwendungen über Remote-Software aus dem Homeoffice wurde komplett gekappt.
  • Präsenzzwang für Fachanwendungen: Mitarbeiter müssen für die Nutzung der betroffenen Fachsoftware zwingend an ihren Büroarbeitsplatz zurückkehren.
  • Eingeschränkter Remote-Betrieb: Lediglich das Senden und Empfangen von E-Mails bleibt außerhalb des Dienstgebäudes vorerst weiterhin gestattet.

Der Berliner Fall offenbart klassische Schwachstellen im Bereich der Zugriffsverwaltung und Remote-Work-Sicherheit:

    Sowohl das Landeskriminalamt Berlin als auch die Staatsanwaltschaft haben die Ermittlungen aufgenommen. Der Senat befasst sich fortlaufend mit den Sicherheitsmaßnahmen, um die Handlungsfähigkeit der Verwaltung bei gleichzeitigem Schutz der Daten wieder vollständig herzustellen.

    Quelle: Bericht auf upday.com / Tagesspiegel / Spiegel (Stand: 01.09.2026)

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