KI-Assistent KOSMO aus Lübeck startet in Schleswig-Holsteins Landesverwaltung
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Schleswig-Holstein baut den Einsatz künstlicher Intelligenz in der Verwaltung weiter aus. Gemeinsam mit dem IT-Dienstleister Dataport wird der KI-Assistent KOSMO des Lübecker Unternehmens Splitbot für den Einsatz in der Landesverwaltung vorbereitet.
KOSMO soll Beschäftigte bei wiederkehrenden Aufgaben entlasten. Dazu gehören die Auswertung von Ausschreibungen, die Erstellung von Stellungnahmen, die Übersetzung von Dokumenten sowie die Suche nach Informationen in internen Unterlagen.
Besonderen Wert legt der Hersteller auf Datenschutz und digitale Souveränität. KOSMO kann in einem deutschen Rechenzentrum oder auf eigener Hardware betrieben werden. Laut Splitbot werden interne Daten nicht an externe US-KI-Dienste übermittelt oder zum Training verwendet.
Die Software ist als Open Source auf der Plattform openCode verfügbar. Sie unterstützt austauschbare Sprachmodelle und kann mit behördeninternem Wissen arbeiten. Rollenbasierte Zugriffsrechte sollen sicherstellen, dass Beschäftigte nur auf freigegebene Informationen zugreifen können.
Mit KOSMO erweitert Schleswig-Holstein sein bestehendes KI-Angebot um eine agentische Plattform aus Deutschland. Das Projekt befindet sich in der Pilotierungsphase und könnte wichtige Erfahrungen für den späteren Einsatz in Kommunen liefern.
Quellen und weiterführende Informationen
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