Dänemark: Passwort „123456“ ermöglicht Zugriff auf 8,8 Millionen Meldedaten

Veröffentlicht von maikom am

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Was sich wie ein Computer-Gag anhört, war beim Hack auf das dänische Melderegister bittere Realität. Entgegen sämtlicher Passwort-Regeln, war das Zugangspasswort „123456“.

Nach Medienberichten verwendeten mindestens drei Benutzerkonten des IT-Unternehmens Pays ApS das Passwort „123456“ – darunter auch ein Administratorkonto. Über den regulären Registerzugang des Unternehmens wurden rund 14 Millionen Datenbankabfragen durchgeführt.

Betroffen sind Daten von etwa 8,8 Millionen lebenden, verstorbenen und ausgewanderten Personen, darunter Namen, Anschriften und persönliche Identifikationsnummern (CPR).

Der Zugriff begann am 10. September 2026 und wurde am 2. Oktober gestoppt. Aufgefallen war der Vorfall insbesondere durch eine ungewöhnlich hohe Rechnung für die kostenpflichtigen Registerabfragen.

Der Vorfall verdeutlicht, dass nicht nur Behörden selbst, sondern auch deren externe Dienstleister ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen können. Gerade bei Melderegistern und Fachverfahren müssen Zugriffsrechte und Schnittstellen besonders geschützt werden.

Ein Passwort wie „123456“ darf niemals den Zugang zu sensiblen Verwaltungsdaten absichern. Der Fall aus Dänemark zeigt, dass technische Sicherheitsmaßnahmen, kontrollierte Dienstleisterzugriffe und eine wirksame Überwachung zusammengehören.

Quelle

IT-Daily: Dänemark – Passwort „123456“ ermöglichte CPR-Datenleck (12.10.2026)


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