Kritische Schwachstellen in SonicWall SMA1000 bedrohen Fernzugriffe

Veröffentlicht von maikom am

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In den Secure Mobile Access (SMA) 1000-Geräten von SonicWall wurden zwei kritische Sicherheitslücken entdeckt, die derzeit aktiv von Angreifern ausgenutzt werden.

SonicWall warnt vor zwei Sicherheitslücken in der SMA1000-Serie (darunter Modelle wie SMA 6210, 7210, 8200v sowie der Central Management Server), die in Kombination ein erhebliches Risiko darstellen.

Angreifer kombinieren zwei unterschiedliche Schwachstellen (Exploit-Chain), um tief in betroffene Systeme einzudringen:

  • CVE-2026-83548 (SSRF – Server-Side Request Forgery): Diese Lücke wird mit dem Höchstwert CVSS 10.0 bewertet. Über das Web-Interface Work Place können unauthentifizierte Anfragen an interne Ressourcen gesendet werden.
  • Remote Code Execution (RCE) / Command Injection: Durch eine unzureichende Neutralisierung von Eingaben in der Appliance Management Console (AMC) können Kriminelle eigenen Programmcode ausführen und im schlimmsten Fall vollständige Administratorrechte (Root-Zugriff) erlangen.
Die SSL-VPN-Funktionen auf SonicWall-Firewalls sowie die kleinere SMA100-Serie sind laut aktuellem Kenntnisstand nicht von diesen Lücken betroffen.

Von beiden Schwachstellen betroffen sind die SMA1000-Versionen 12.4.3-03453 mit Plattform-Hotfix und älter sowie 12.5.0-02835 mit Plattform-Hotfix und älter. Unternehmen sollten ihre eingesetzten SMA1000-Appliances identifizieren und die von Sonicwall bereitgestellten Aktualisierungen zeitnah einspielen.


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