Erfahrungsaustausch-Plattform für Kommunen in Rheinland-Pfalz
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Rheinland-Pfalz setzt ein starkes Zeichen für die Synergieförderung zwischen Städten, Gemeinden und Landkreisen: Das Kommunalministerium startet gemeinsam mit den kommunalen Spitzenverbänden die neue Online-Plattform www.ikz-rlp.de. Ziel ist es, den Erfahrungsaustausch zu intensivieren und Best-Practice-Ansätze landesweit zugänglich zu machen.
Die Ausarbeitung und der laufende Betrieb der Plattform werden von der Landesregierung mit insgesamt 90.910 Euro gefördert. Vanessa Fischer (SPD), Staatssekretärin im Ministerium für Kommunen, Bauen, Wohnen und Kultur, bezeichnet das Portal als Meilenstein, der neue Maßstäbe für die Zusammenarbeit sowie den Austausch von Ressourcen und Fachwissen setzt. Auch die Vertreter der kommunalen Spitzenverbände betonen den Mehrwert, erfolgreiche Praxisbeispiele nun flächendeckend sichtbar zu machen.
Einige Kernfunktionen der IKZ-Plattform im Überblick:
- Über 50 Praxisprojekte: Übersichtliche Kurzbeschreibungen mit Zielen, Anlässen und Vorteilen der Kooperationen.
- Interaktive Karte: Schneller visueller Überblick über die Verteilung der Projekte im gesamten Bundesland.
- Partnerbörse per Formular: Kommunen können eigene Projektideen eintragen und gezielt nach Kooperationspartnern suchen.
- Veranstaltungskalender: Zentrale Information zu anstehenden Workshops und Events rund um die IKZ.
Ein wesentlicher Aspekt des neuen Portals ist der Mitmach-Charakter: Kommunen sind ausdrücklich aufgerufen, auch bestehende oder geplante Projekte einzureichen, für die bislang keine staatliche Förderung beantragt wurde. Meldungen können direkt unter www.ikz-rlp.de/melden vorgenommen werden. Das Ziel: Kommunen sollen voneinander lernen, erfolgreiche IT- und Verwaltungskonzepte adaptieren und gemeinsam innovative Lösungen entwickeln.
Betrieben wird das Online-Portal von der Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Spitzenverbände in Rheinland-Pfalz unter der Federführung des Städtetages Rheinland-Pfalz (der auch die Partnervermittlung übernimmt), zusammen mit dem Gemeinde- und Städtebund sowie dem Landkreistag Rheinland-Pfalz. Das Portal ergänzt damit das bestehende Angebot der IKZ-Koordinierungsstelle des Kommunalministeriums und der Transferstelle der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD).
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