AKDB öffnet KI-Assistenten KAI für weitere Kommunen
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Die Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB) stellt ihren KI-Assistenten KAI nach Abschluss einer dreimonatigen Pilotphase schrittweise weiteren Kommunen zur Verfügung. Nach Angaben des IT-Dienstleisters haben seit Juli 2026 insgesamt 17 Kommunen die Anwendung im Verwaltungsalltag getestet und mit ihren Rückmeldungen zur Weiterentwicklung beigetragen.
KAI soll Beschäftigte in Verwaltungen vor allem bei der Recherche in Satzungen, Richtlinien und weiteren Dokumenten unterstützen. Darüber hinaus kann die Anwendung Entwürfe für Schreiben und Stellungnahmen erstellen, fremdsprachige Dokumente übersetzen und internes Verwaltungswissen erschließen. Die AKDB positioniert den Assistenten damit auch als Werkzeug gegen Wissensverlust durch altersbedingte Personalwechsel.
Für Kommunen ist dabei besonders relevant, dass die AKDB Datenschutz und Datenhoheit hervorhebt. Der Betrieb erfolgt laut Anbieter vollständig auf Infrastruktur in Deutschland. Jede Kommune erhält eine eigene Umgebung, Eingaben sollen nicht zum Training der KI-Modelle verwendet werden. Quellenangaben sollen die Nachvollziehbarkeit der Antworten sichern, während Pseudonymisierungsverfahren sensible Informationen schützen. Die Verantwortung für Entscheidungen verbleibt laut Darstellung ausdrücklich bei den Verwaltungsbeschäftigten.
Perspektivisch will die AKDB KAI zudem direkt in Fachverfahren integrieren. Damit könnte der Assistent künftig nicht nur als separater Chat, sondern unmittelbar in den Anwendungen bereitstehen, die Mitarbeitende täglich nutzen. Für Kommunalverwaltungen dürfte genau diese Einbettung in bestehende Arbeitsprozesse entscheidend dafür sein, ob KI-Werkzeuge tatsächlich produktiv und breit akzeptiert eingesetzt werden.
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