Microsoft-Patchday Oktober 2026: Über 1.400 Sicherheitslücken geschlossen
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Microsoft hat am 13. Oktober 2026 einen außergewöhnlich umfangreichen Patchday veröffentlicht. Mehr als 1.400 Sicherheitslücken werden geschlossen, darunter rund 70 kritische Schwachstellen. Betroffen sind unter anderem Windows, Windows Server, Office, Outlook, Exchange und SQL Server.
Besonders alarmierend: Eine Schwachstelle in der Windows Shell wird bereits aktiv von Angreifern ausgenutzt.
Die Sicherheitslücke CVE-2026-96951 (CVSS 8,8) ermöglicht es Angreifern, die sogenannte „Mark of the Web“-Schutzfunktion zu umgehen.
Diese Funktion kennzeichnet Dateien aus dem Internet und sorgt dafür, dass Windows beim Öffnen potenziell gefährlicher Inhalte entsprechende Sicherheitswarnungen anzeigt.
Durch manipulierte Dateien oder Links können Angreifer diesen Schutz umgehen. Voraussetzung ist, dass ein Anwender eine entsprechende Datei öffnet oder einem Link folgt.
Auch Exchange, SharePoint und SQL Server betroffen
- Exchange Server (CVE-2026-70571): Kritische Schwachstelle, die unter bestimmten Bedingungen eine entfernte Codeausführung durch speziell präparierte E-Mails ermöglichen kann.
- SharePoint (CVE-2026-102866): Kritische Schwachstelle bei der Überprüfung kryptografischer Signaturen, die eine unberechtigte Anmeldung ermöglichen kann.
- SQL Server (CVE-2026-65674): Schwachstelle, über die ein berechtigter Angreifer unter bestimmten Voraussetzungen Schadcode ausführen kann.
- Office und Outlook: Weitere Sicherheitsupdates schließen Schwachstellen in häufig eingesetzten Büroanwendungen.
Der Oktober-Patchday gehört zu den umfangreichsten Sicherheitsupdate-Runden von Microsoft.
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