Adata nach Insolvenzeröffnung: erste Kunden berichten über technische Probleme
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Bei der adata-Software für Personalabrechnung und Zeitwirtschaft ist die zentrale Frage für Kommunen und andere öffentliche Arbeitgeber derzeit nicht nur, ob einzelne Funktionen noch laufen. Nach Kundenberichten sollte der Geschäftsbetrieb zum 1. Oktober 2026 eingestellt werden; zugleich wurde das Insolvenzverfahren eröffnet und später Masseunzulänglichkeit angezeigt.
Was über den Ausfallstatus bekannt ist
In der letzten Woche berichteten erste Kunden über technische Probleme mit adata bspw. unter anderem mit der Erreichbarkeit des Lizenzservers. Der Ausfall ist umso problematischer, da man aktuell mitten in der Oktober-Abrechnung steht.
Personalabrechnung ist ein zeitkritischer Kernprozess. Ein Ausfall kann nicht nur die Erstellung von Abrechnungen verzögern, sondern auch Meldewege zu Sozialversicherungsträgern und Finanzverwaltung, Zahlungsdateien, Zeitwirtschaft und angeschlossene Personalprozesse betreffen.
Hinzu kommt die Unsicherheit bei Fehlerbehebung und Pflege. Selbst wenn eine vorhandene Installation aktuell startet und Daten verarbeitet, muss geklärt werden, wer Störungen annimmt, gesetzliche Aktualisierungen bereitstellt und Schnittstellen betreut. Die öffentlich erreichbare Supportseite nennt weiterhin Hotline und technischen Support; eine aktuelle Aussage zur tatsächlichen Verfügbarkeit oder zu garantierten Reaktionszeiten enthält sie nicht.
Für die nächste Abrechnung braucht es einen abgestimmten Notfallplan mit klaren Zuständigkeiten, Fristen und Eskalationswegen. Dazu gehört die Kontaktaufnahme mit dem Insolvenzverwalter beziehungsweise den benannten Ansprechpartnern, um schriftlich zu klären, welche Leistungen noch erbracht werden, wie Support erreichbar ist und welche Optionen für Datenzugriff und Übergabe bestehen.
Adata selbst hat zur aktuellen Lage selbst noch keine Stellungsnahme veröffentlicht..
Quellen
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