SafePay nennt T-Systems und deutet auf verdeckten Cyberangriff

Veröffentlicht von Judy Meier am

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Die Ransomware-Gruppe SafePay behauptet, T-Systems auf ihrer Leak-Seite gelistet zu haben. Nach öffentlich einsehbaren Einträgen wurde der Fall am 5. Oktober 2026 entdeckt, verbunden mit einem knappen Zeitfenster für Verhandlungen. Eine offizielle Bestätigung für einen erfolgreichen Angriff oder einen tatsächlichen Datenabfluss lag zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Beitrags jedoch nicht vor.

Ausgangspunkt der aktuellen Berichte ist ein Post des Accounts „it security“ auf X. Darin heißt es, die Gruppe SafePay habe die Telekom-Tochter T-Systems angegriffen und eine Frist von zwei Tagen gesetzt. Der Beitrag verweist auf einen Bericht von it-daily. Dort wird unter Berufung auf den Tracking-Dienst ransomware.live beschrieben, dass T-Systems auf der Leak-Seite von SafePay geführt wird. Auch ransomware.live listet t-systems.com seit dem 5. Oktober 2026 als mutmaßliches Opfer der Gruppe.

Ein Eintrag auf einer Leak-Seite ist zunächst eine Behauptung der Täterseite. Er ist ein ernstzunehmender Hinweis, aber noch kein Beweis für das tatsächliche Ausmaß eines Sicherheitsvorfalls. Ebenso offen bleibt, ob es sich um eine erfolgreiche Kompromittierung, um gestohlene Daten, um einen reinen Erpressungsversuch oder um eine überzogene Behauptung handelt.

Quellen


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