Cyberangriff auf Schweizer Bundes-Pensionskasse: Datenabfluss bestätigt

Veröffentlicht von maikom am

Dieser Artikel wurde bereits 180x gelesen...

Ein Cyberangriff auf einen externen Softwaredienstleister der Schweizer Pensionskasse PUBLICA hat zu einem Datenabfluss geführt. Betroffen sind möglicherweise personenbezogene Informationen von Bundesangestellten und weiteren Versicherten. Der genaue Umfang wird derzeit untersucht.

Ende September 2026 stellte ein externer Softwarelieferant der Pensionskasse des Bundes PUBLICA einen Cyberangriff fest. Das Unternehmen erstattete Strafanzeige und informierte die zuständigen Bundesbehörden, PUBLICA sowie weitere Kunden.

Am 8. Oktober bestätigte die Schweizer Bundesregierung offiziell den Datenabfluss. Die Bundesanwaltschaft hat Ermittlungen aufgenommen.

Welche Daten konkret betroffen sind und wie viele Personen der Vorfall betrifft, ist bislang nicht abschließend geklärt.

PUBLICA gehört zu den größten Pensionskassen der Schweiz. Sie betreut rund 70.000 aktive Versicherte und 42.000 Rentenbeziehende aus der Bundesverwaltung sowie weiteren öffentlichen Einrichtungen und Organisationen.

Diese Zahlen beschreiben den gesamten Versichertenbestand und nicht die Anzahl der vom Cyberangriff betroffenen Personen.

PUBLICA hat die Versicherten über den Vorfall, mögliche Konsequenzen und eingeleitete Maßnahmen informiert.

Quellen


0 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert