Cyberangriff auf Stadt Eichstätt – Rathaus geschlossen, IT-Systeme abgeschaltet
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Die Stadtverwaltung Eichstätt in Bayern ist am 12. Oktober 2026 Opfer eines Cyberangriffs geworden. Als Sicherheitsmaßnahme wurden große Teile der kommunalen IT-Infrastruktur abgeschaltet. Das Rathaus und seine Außenstellen bleiben bis auf Weiteres geschlossen.
Nach Angaben der Stadt wurden die meisten EDV-Systeme vorsorglich außer Betrieb genommen. Die Verwaltung ist derzeit auch per E-Mail nicht erreichbar. Bereits vereinbarte Termine entfallen.
Die Stadt arbeitet eng mit der Polizei und dem Bayerischen Landeskriminalamt zusammen. Ob bei dem Angriff personenbezogene Daten oder andere Informationen abgeflossen sind, ist bislang ungeklärt. Auch zu den Angreifern und der verwendeten Angriffsmethode liegen noch keine gesicherten Informationen vor.
Für dringende Anliegen wurde eine zentrale Telefonnummer eingerichtet: 08421 93770. Zusätzlich stehen Mitarbeiter im Eingangsbereich des Rathauses für persönliche Fragen zur Verfügung, auch für Angelegenheiten des Standesamtes.
Die Stadtwerke Eichstätt sind nicht betroffen. Die Volkshochschule ist nur eingeschränkt erreichbar, während die Tourist-Information regulär geöffnet bleibt. Beim Heilig-Geist-Spital ist lediglich die E-Mail-Kommunikation gestört.
Besonders bemerkenswert ist die ausdrückliche Warnung der Stadtverwaltung vor möglichen Betrugsversuchen. Bürger und Unternehmen sollen vermeintliche Mitteilungen der Stadt sowie aktuelle Rechnungen sorgfältig überprüfen, bevor Zahlungen erfolgen.
Ob tatsächlich Daten für entsprechende Betrugsversuche entwendet wurden, ist derzeit nicht bekannt. Die Warnung erfolgt vorsorglich.
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