Microsoft stellt Publisher ein
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Microsoft hat seinen Publisher im Oktober 2026 endgültig eingestellt. Doch was passiert mit den zahlreichen Flyern, Broschüren, Formularen und Informationsblättern, die über Jahre mit dem Programm erstellt wurden? Zwei Open-Source-Anwendungen bieten eine Lösung: LibreOffice und Scribus.
Microsoft Publisher gehörte seit 1991 zur Office-Welt und wurde insbesondere für die Gestaltung von Flyern, Einladungen, Broschüren und anderen Drucksachen eingesetzt. Auch in Kommunalverwaltungen, Schulen und öffentlichen Einrichtungen dürfte das Programm noch zahlreiche Spuren hinterlassen haben.
Seit Oktober 2026 ist damit Schluss: Microsoft hat Publisher aus Microsoft 365 entfernt. Für die dauerhaft lizenzierten Versionen endete der Support am 13. Oktober 2026. Bereits vorhandene Installationen solcher Kaufversionen können zwar weiter funktionieren, erhalten aber keine Sicherheitsupdates mehr.
Die eigentliche Herausforderung sind die vorhandenen Dateien im proprietären PUB-Format. Diese bleiben zwar erhalten, lassen sich aber nicht ohne Weiteres mit anderen Office-Programmen bearbeiten.
Das Ende von Microsoft Publisher zeigt erneut, wie problematisch die langfristige Abhängigkeit von proprietären Dateiformaten sein kann.
LibreOffice und Scribus bieten hierfür kostenlose und leistungsfähige Alternativen. Gleichzeitig ist die Einstellung von Publisher ein guter Anlass, die eigene Dokumentenstrategie zu überprüfen und offene Standards stärker zu berücksichtigen.
Quellen und weiterführende Links
- Microsoft: Informationen zum Supportende von Publisher
- LibreOffice – kostenlose Office-Suite
- Scribus – Open-Source-Desktop-Publishing
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