H&H präsentiert Action-Bot Mike für proDoppik

Veröffentlicht von maikom am

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KI soll nicht mehr nur Fragen beantworten, sondern selbstständig Aufgaben erledigen. Das Unternehmen H&H aus Berlin stellt mit seinem digitalen Kollegen „Mike“ einen KI-Assistenten vor, der direkt in bestehende Arbeitsabläufe und Softwarelösungen eingebunden ist. Das Beispiel zeigt, welches Potenzial sogenannte KI-Agenten für die Automatisierung alltäglicher Verwaltungsaufgaben bieten.

Während klassische KI-Chatbots hauptsächlich Texte generieren oder Fragen beantworten, kann Mike direkt mit verschiedenen Anwendungen interagieren. Das Unternehmen bezeichnet seinen Assistenten deshalb als „Action-Bot“.

Die KI übernimmt wiederkehrende administrative Aufgaben, organisiert Informationen und unterstützt Beschäftigte bei der täglichen Projektarbeit.

Nach Angaben von H&H verfügt der KI-Kollege über mehrere praktische Funktionen:

  • Automatische Dokumentenablage: Dateien, E-Mails und Gesprächsprotokolle werden über Slack bereitgestellt. Mike erkennt den Projektzusammenhang und ordnet die Dokumente automatisch in die passende Verzeichnisstruktur auf dem Fileserver ein.
  • Projekt- und Zeiterfassung: Über eine Integration in die Projektmanagementsoftware factro kann Mike Arbeitszeiten buchen und Aufgaben verwalten. Ein einfacher Sprach- beziehungsweise Textbefehl genügt.
  • Internes Wissensmanagement: Der Assistent durchsucht vorhandene Projektdateien und interne Wikis, um Fragen zu laufenden Projekten schnell zu beantworten.
  • Aktive Erinnerungen: Mike unterstützt das Team bei der Einhaltung wichtiger Termine und erinnert an kritische Projektfristen.

Besonderen Wert legt H&H auf die Sicherheit. Obwohl Mike selbstständig Aktionen vorbereiten und ausführen kann, holt das System nach Unternehmensangaben bei folgenreichen Aktionen zunächst eine menschliche Freigabe ein.

Damit folgt der Ansatz dem sogenannten Human-in-the-Loop-Prinzip: KI übernimmt Routinearbeiten, während wichtige Entscheidungen weiterhin durch Menschen kontrolliert werden.

Gerade kleinere Kommunen mit begrenzten personellen Ressourcen könnten von solchen Assistenzsystemen profitieren. Voraussetzung sind geeignete Schnittstellen, eine sichere Datenverarbeitung und klare Zugriffsberechtigungen.

Das Beispiel Mike verdeutlicht den Unterschied zwischen generativer und agentischer KI. Während generative Systeme Inhalte erstellen, können KI-Agenten zusätzlich Aktionen in angebundenen Anwendungen auslösen und mehrstufige Arbeitsabläufe unterstützen.

Kategorien: Finanzwesen

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