KI entdeckt über 500 Sicherheitslücken in Open-Source-Software

Veröffentlicht von maikom am

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Das KI-Unternehmen Anthropic hat mit seinem Sprachmodell Claude Opus 4.6 nach eigenen Angaben mehr als 500 bislang unbekannte, schwerwiegende Sicherheitslücken in Open-Source-Projekten identifiziert. Die Ergebnisse zeigen, welches Potenzial künstliche Intelligenz inzwischen bei der automatisierten Suche nach Schwachstellen besitzt.

Untersucht wurden unter anderem die Projekte Ghostscript, OpenSC und CGIF. Dabei entdeckte die KI beispielsweise Speicherfehler und Pufferüberläufe, die unter bestimmten Umständen Programmabstürze oder weitergehende Angriffe ermöglichen könnten.

Bemerkenswert ist, dass Claude die Schwachstellen teilweise allein durch die Analyse von Quellcode, früheren Fehlerkorrekturen und komplexen Programmabläufen erkannte – ohne speziell entwickelte Sicherheitstests.

Anthropic zufolge wurden die Befunde durch Sicherheitsexperten überprüft. Die verantwortlichen Entwickler wurden informiert und erste Korrekturen bereits umgesetzt.

Quellen:
eSecurity Planet |
Anthropic – Forschungsbericht


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