Cyberangriff auf Universität Kopenhagen: Daten von 525.000 Menschen betroffen
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Die Universität Kopenhagen ist Opfer eines schwerwiegenden Cyberangriffs geworden. Angreifer konnten auf personenbezogene Daten von rund 525.000 Menschen zugreifen. Aus Sicherheitsgründen wurden mehrere zentrale Verwaltungssysteme abgeschaltet.
Nach Angaben der Universität wurde der Angriff am 20. Oktober 2026 entdeckt. Unbekannte hatten sich Zugang zu einer IT-Testumgebung verschafft. Betroffen sind unter anderem Namen, nationale Identifikationsnummern, Telefonnummern und private E-Mail-Adressen.
Zusätzlich wurden PIN-Codes von rund 20.000 Mitarbeitenden und Studierenden für elektronische Zugangskarten kompromittiert. Die Universität musste daraufhin den Zugang zu besonders sensiblen Gebäudebereichen vorübergehend einschränken und neue PIN-Codes vergeben.
Am 26. Oktober wurden weitere verdächtige Aktivitäten festgestellt. Zunächst vermutete die Universität einen erneuten Angriff und schaltete mehrere Verwaltungsanwendungen vorsorglich ab, darunter Workzone und Nimbus.
Am 27. Oktober stellte die Hochschule klar, dass sich der Verdacht eines zweiten Cyberangriffs nicht bestätigt hatte. Die Sicherheitsmaßnahmen und damit verbundene Betriebsstörungen bleiben jedoch zunächst bestehen.
Der Vorfall ist Teil einer Reihe von Cyberattacken auf dänische Hochschulen. Auch die Universität Aarhus und die Technische Universität Dänemark (DTU) meldeten im Oktober Sicherheitsvorfälle. Bei der DTU könnten personenbezogene Daten von bis zu 200.000 aktuellen und ehemaligen Nutzern betroffen sein.
Quellen:
Amoledo – Cyberangriff auf Universität Kopenhagen
Universität Kopenhagen – Offizielle Statusmeldungen
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